Andreas Bucher

Software Engineer

Idealer Einstieg nach dem Studium.

Andreas Bucher konnte sich lange nicht vorstellen seine schöne Heimatstadt zu verlassen. Für den Job bei Hamilton hat er es trotzdem getan – und wurde positiv überrascht.

Rapperswil – Chur trennen nur 88 Kilometer und trotzdem fühlte sich Andreas zu Beginn in einer ganz anderen Welt – zumindest geografisch. Seine Kindheit und Jugend verbrachte er in Rapperswil am Zürichsee, wo er später an der Hochschule für Technik auch studiert hat: Elektrotechnik mit Vertiefung Software Engineering. Lange Zeit konnte er sich nicht vorstellen seine schöne Heimatstadt zu verlassen. Für den Job bei Hamilton hat er es trotzdem getan – und wurde positiv überrascht.

Seit ein paar Monaten wohnt Andreasin Chur West, in einem modernen Hochhaus im neuen Stadtteil von Chur. Nach einem mehrjährigen WG-Leben ist es die erste eigene Wohnung für den 27-Jährigen. Und er schätzt Chur:«Der Ausgang ist sozusagen vor der Haustüre, die Berge nur einen Katzensprung entfernt und Hamilton erreiche ich mit dem ÖV in wenigen Minuten.»

Von der Bachelorarbeit zur Festanstellung
Von Hamilton hörte er zum ersten Mal während des Studiums, als das Thema der Bachelorarbeit bekannt gegeben wurde – Entwickeln eines RS-232-Datenlogger-Dongles für Hamilton. Im Rahmen der Bachelorarbeit entstand ein funktionierender Datenrekorder inklusive Software. Die Weiterentwicklung dieses Produkts wird von Hamilton heute in grösserer Stückzahl produziert. Um die Zeit bis zu seiner seit längerem geplanten Reise zu überbrücken, bewarb sich Andreas bei Hamilton mit Erfolg um eine viermonatige Praktikumsstelle. Auf das Praktikum folgte die Möglichkeit auf eine Festanstellung als Software Engineer in einem Team, das für die Benutzeroberfläche der Beatmungsgeräte zuständig ist. Andreas sagte zu,weil diese Stelle nach dem Studium ein idealer Start ins Berufsleben ist. Doch bevor er sich definitiv ins Berufsleben stürzte, reiste er für drei Monate nach Kuba und in die USA, um Spanisch zu lernen und die Englischkenntnisse zu verbessern.

Gigantischer Code
Mittlerweile hat Andreas die Probezeit erfolgreich überstanden und ist rundum begeistert: «Der Code ist sehr viel umfangreicher als ich gedacht habe. Man braucht Zeit, um das Ganze zu verstehen und arbeitet sich Schritt für Schritt voran. Hoch interessant ist auch die Komplexität der Beatmungsvorgänge. Und wenn man die lebensrettenden Geräte im Einsatz sieht – in einem Spital oder in einem Helikopter beispielsweise– macht es schon stolz zu wissen, dass man daran mitgearbeitet hat. »Auch das Team hat es ihm angetan, er lobt das freundschaftliche Arbeitsklima und die Hilfsbereitschaft der Kollegen.

Ab in den Court
Um sich auszupowern geht Andreas regelmässig in die Squashhalle, den Court.Vor sechs Jahren wurde er von einem Freund mit dem Squash-Virus infiziert. Seither jagt er seine Gegner gern von einer Ecke in die andere. Und manchmal ist er derjenige, der arg ins Schwitzen kommt. «Wer am Schluss noch fit ist, hat besser gespielt», sagt er lachend. Er mag die Sportart, um den Kopf frei zu kriegen. Doch nicht nur beim Austoben in der Squashhalle, sondern auch im Club Selig oder in der Q-Bar in Chur trifft man Andreas.«Ausgehtechnisch ist Chur fast noch besser als Rapperswil. Und die Leute sind lockerer drauf als an andern Orten», schwärmt er. Andreas ist definitiv in der Alpenstadt angekommen – und wird noch eine Weile bleiben.