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Erfolg durch positive Verstärkung.

„Kinder können grausam sein“, sagt Rebecca Rogenmoser lachend. In Zürich aufgewachsen, kam sie als 12-Jährige mit ihrer Mutter nach Bonaduz, dem Heimatort ihrer Urgrosseltern. Mit einer „Zürischnurre“ im Bündnerland hatte es das Mädchen nicht einfach in der Schule. Sie liess sich jedoch nicht unterkriegen und ging ihren eigenen Weg. Sie passte auf ihren Hund auf, besuchte Hundeschulen und lernte so schon früh Verantwortung für andere zu übernehmen. Eine Eigenschaft, die ihr heute auch im Berufsleben hilft.

Unbegrenzte Zahlenliebe

Seit insgesamt 14 Jahren arbeitet Rebecca für Hamilton. Sie hat die kaufmännische Lehre hier absolviert und als Zweitbeste vom ganzen Kanton abgeschlossen. Das letzte Ausbildungsjahr verbrachte sie in der Buchhaltung – ihrem Lieblingsfach – und blieb bis heute der Zahlenwelt treu. Hatte sie nie Lust auf einen Tapetenwechsel? „Nein, innerhalb der Hamilton eröffneten sich immer wieder neue Möglichkeiten und spannende Aufgaben. So hatte ich noch nie das Bedürfnis wo anders zu arbeiten.“ Was wunderbar klingt, hat auch seine Schattenseiten. Überstunden zum Beispiel. Letztens sagte sie im Scherz zu ihrem Chef sie würde gerne mal auf 100 Prozent reduzieren. „Das ist bis heute nicht der Fall“, meint sie lächelnd. Doch Rebecca liebt ihren Job, trotz oder gerade weil sie so gefordert wird. Und sie weiss auch, Einsatz wird bei Hamilton belohnt. Vor gut einem Jahr wurde sie zur Teamleiterin der Buchhaltung der Aussenstellen befördert und leitet heute ein dreiköpfiges Team. Gemeinsam mit ihren Mitarbeitern koordiniert sie die Buchhaltung der Tochterfirmen in Rumänien, Frankreich, Grossbritannien, Deutschland, Schweden, Italien und neu auch Spanien. Zusätzlich zu ihrer Aufgabe als Teamleiterin ist sie momentan im Fachausschuss für die Einführung eines neuen ERP-Systems tätig. Eine spannende Herausforderung für die 30-Jährige: „Man muss Tausende von Entscheidungen treffen, die dann für die nächsten 20 Jahre gelten.“

Sanft aber konsequent

Ihre Mitarbeitenden führe sie konsequent, aber mit einer sanften Hand, erklärt Rebecca und fügt grinsend an „genau wie meine Tiere.“ Seit sie ein kleines Mädchen war verbrachte sie viel Zeit mit Pferd und Hund. Auch, weil sie es in ihrem jungen Leben nicht immer einfach hatte. Die Tiere gaben ihr in schwierigen Momenten Halt und Kraft. Mit Mischlingshund Eros und Islandpferd Fjóla verbindet sie eine ganz grosse Liebe. Bis zu sechsmal pro Woche reitet sie mit Fjóla aus, Hund Eros ist immer mit dabei. An zwei Tagen pro Woche arbeitet Rebecca von Zuhause aus. Diese Möglichkeit schätzt auch ihr Vierbeiner: „Für Eros sind das die schönsten Tage überhaupt, er schläft dann die ganze Zeit auf seinem Sofa, während ich am Arbeiten bin.“ Und wie war das nochmal mit den Tieren und den Mitarbeitern? „Mit meinen Tieren arbeite ich nur mit positiver Verstärkung, das funktioniert super. So probiere ich es auch bei meinen Mitarbeitern – und bis jetzt klappt es ganz gut.“

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