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Erfolgreich im Team.

Andrin Putzi mag alles an seinem Job: „ Ich stehe jeden Morgen gerne auf und freue mich auf die Arbeit. Das kannte ich vorher so nicht.“ Der gelernte Automechaniker kam vor sechs Jahren als Monteur zu Hamilton. Da war er 23 Jahre alt. Ein Kollege machte ihm Hamilton schmackhaft, schwärmte von den flexiblen Arbeitszeiten und der guten Atmosphäre. Bereits beim Vorstellungsgespräch äusserte Andrin seinen Wunsch beruflich weiterzukommen. Und so sollte es sein. Nur zwei Monate später wurde er zum Team Leader der Abteilung Assembly Medical befördert. Trotz seines noch jungen Alters wurde Andrin von allen akzeptiert. Um auch fachlich auf dem neusten Stand zu bleiben, studierte der wissbegierige junge Familienvater nebenberuflich Betriebstechnik.

„Ich bin ein absoluter Familienmensch.“

Mit 23 Jahren wurde Andrin Vater von Sohn Kiano. Doch bereits mit 18 Jahren schlüpfte er in die Vaterrolle – seine Frau brachte eine Tochter mit in die Beziehung. Die junge Familie wohnt zusammen mit Andrins Eltern in einem Generationenhaus in Rhäzüns – dem Nachbardorf von Bonaduz. Der kurze Arbeitsweg ist für ihn ein Stück Lebensqualität. Mittags schwingt er sich deshalb gerne aufs Fahrrad und fährt zum Essen nach Hause. „Für mich ist das Entspannung pur. Meine Kinder fragen mich nicht, was bei der Arbeit los ist,“ sagt er lächelnd.

Einer für alle

Die Abteilung Assembly Medical ist in den letzten Jahren extrem gewachsen. Heute leitet Andrin ein Team von 18 Mitarbeitenden. Gemeinsam produzierten sie im letzten Jahr ca. 6700 verschiedene Beatmungsgeräte. Wie wichtig der Zusammenhalt im Team ist, lernte er schon früh. Über viele Jahre spielte er Unihockey in der höchsten Liga in Chur. „Ich sehe viele Parallelen zu meiner jetzigen Position. Als Mannschaftssportler war für mich immer klar, dass man nur im Team erfolgreich sein kann.“ Besonders stolz ist der ehemalige Captain auf die Zeit, als er mit seiner Mannschaft den Meistertitel holte. Irgendwann musste er sich jedoch zwischen Hobby und Karriere entscheiden – denn beides liess sich aufgrund des intensiven Trainings kaum vereinbaren. Und wenn doch blieb zu wenig Zeit für die Familie, und das wollte Andrin unbedingt vermeiden. Er entschied sich für den Job – und vor allem für seine Familie.

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