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Ideale Kombination zwischen Medizin und Technik.

„Ich wollte meine Masterarbeit auf jeden Fall im Ausland machen“, erklärt Marie-Kristin Schreiber ihren Umzug von der Nordsee nach Chur. Eine Studienkollegin gab ihr den Tipp mit Hamilton, Marie versuchte ihr Glück – und wurde ins Trainee-Programm aufgenommen. Plötzlich war zum Greifen nah, was die 26-Jährige bisher nur vom Fernsehen kannte: die Graubündner Bergwelt. „Die Kulisse war einfach überwältigend, die ersten Tage konnte ich mich kaum satt sehen.“

High-Technology für ein besseres Leben

Marie studiert in Lübeck „Biomedical Engineering“ – ein internationaler Master-Studiengang mit Studenten aus der ganzen Welt – und für sie die perfekte Wahl: „Die Verbindung von Medizin und Technik ist genau das, was ich gesucht habe“. Sie sei schon immer technisch affin gewesen und gleichzeitig sehr interessiert an Gesundheit und Medizin. “Ich finde es faszinierend, High-Technology zu entwickeln, zu optimieren und dann am Menschen anzuwenden, um deren Leben zu erleichtern.“

Bei Hamilton schreibt sie ihre Masterthesis zum Thema Alarm-Algorithmus von Beatmungsgeräten, mit dem Ziel den Algorithmus anzupassen und zu verbessern. Dabei programmiert sie am Computer, testet das Produkt im Labor und an echten Patientendaten. Erst kürzlich durfte sie mit in eine Klinik, um Patientendaten aufzunehmen und auszuwerten. Am Trainee-Programm von Hamilton gefällt ihr vor allem das praxisnahe Arbeiten und die familiäre Atmosphäre. Überhaupt seien die Menschen, die sie bisher in der Schweiz kennen gelernt hat, sehr offen, gesprächig und überaus freundlich.

Von Seilbahnfahrten und River-Rafting

In ihrer Heimat trifft man Marie öfters in der Turnhalle. Sie ist begeisterte Handballerin und trainiert mehrmals pro Woche. Weil sie hier noch keinen passenden Verein gefunden hat, investiert sie die freie Zeit in Ausflüge. Zum Beispiel mit der Seilbahn. Für Marie ein spannendes und gleichzeitig erschreckendes Erlebnis, weil sie die luftige Höhe nicht gewohnt ist. Viel lieber ist sie am oder auf dem Wasser unterwegs. So liess sie sich nicht zweimal bitten, als Arbeitskollegen eine River-Rafting Tour auf der Landquart organisierten – für sie bisher das Highlight ihres Aufenthaltes.

Obwohl sie sich in der kurzen Zeit gut eingelebt und neue Freundschaften geschlossen hat, in der Schweiz bleiben wird Marie nach Abschluss des Trainee-Programms wahrscheinlich nicht. Zu sehr vermisst sie ihre Familie und Freunde in Norddeutschland. „Und mein geliebtes Handball“, sagt sie lachend. Konkrete Pläne für die berufliche Zukunft hat sie noch keine: “Ich bin erst mal froh, wenn die Masterarbeit geschafft ist – und dann schaue ich weiter.” Wir wünschen Marie weiterhin eine gute Zeit bei uns und viel Erfolg!