Christoph Münch

Project Leader, LSR Product Development Hardware

Von Basel über Chile nach Chur.

Viele Wege führen zu Hamilton. So auch bei Maschineningenieur Christoph Münch, der seinen Weg nach Bonaduz über Chile gefunden hat.

Christoph Münch und seine damalige Freundin hatten ein gemeinsames Ziel: leben und arbeiten in Santiago de Chile. Im Jahr 2015 liess er sein geliebtes Basel hinter sich und stürzten sich mit ihr ins Abenteuer Auswanderung. Die ersten drei Monate besuchte Christoph eine Sprachschule, um sein Spanisch aufzufrischen. Mit aufpoliertem Wortschatz fand er bald eine Stelle als Prozess-Ingenieur in einer Industriewäscherei. Alles schien perfekt – Wohnung, Job, Kollegen– bis die Beziehung zu seiner Freundin unerwartet in die Brüche ging. Die frühzeitige Rückkehr in die Schweiz war keine leichte Entscheidung für den jungen Mann; im Nachhinein jedoch die beste. Zurück in Basel hatte er keinerlei Verpflichtungen. Perfekt für einen Neuanfang in einer anderen Stadt. Oder in einem beschaulichen Ort wie Bonaduz.

Spielend leichter Einstieg
Der heute 32-Jährige fand sofort nach seiner Rückkehr eine Stelle als Maschineningenieur bei Hamilton. «Alles ging spielend leicht», erinnert er sich «ich habe mich von Anfang an willkommen gefühlt. Sowohl im Team, wie auch in der neuen Umgebung.» Dass sich Christoph so schnell eingelebt hat, verwundert nicht. Seine offene Art und das herzhafte Lachen wirken ansteckend. Nur frühmorgens sollte man ihn in Ruhe lassen, Christoph ist nach eigener Aussage ein Morgenmuffel. Und trotzdem beginnt sein Arbeitstag üblicherweise um kurz nach sieben Uhr.Natürlich macht auch er manchmal eine Ausnahme und bleibt etwas länger liegen, schliesslich profitieren Hamilton-Mitarbeitende von flexiblen Arbeitszeiten, eines der vielen Benefits, die er sehr schätzt.

Seit seinem Start im April 2016 betreut Christoph als Projektleiter unterschiedliche Kundenprojekte. Sein Job beinhaltet die oft komplizierte Anbindung von Drittgeräten sowie das Entwickeln von Zusatzmodulen für Standardlösungen und neuen Applikationen. «Die Arbeit ist extrem vielfältig und genau das hat mich angesprochen. Ich mag Abwechslung, schliesse gerne Projekte ab und mache wieder etwas Neues.»

Die drei schönsten Tage im Jahr
«Öfter mal etwas Neues» gilt nicht unbedingt für sein grösstes Hobby: die Basler Fasnacht. Sie hat bei Christoph einen besonderen Stellenwert. Seit seinem 7. Lebensjahr ist er aktiv dabei. «Für mich war schon früh klar, ich werde trommeln» sagt Christoph. Und das tut er bis heute. Auch seine Eltern und Geschwister sind in der gleichen Fasnachtsclique, bei den «Rootsheere». Wer die Basler Fasnacht schon mal als Zuschauer erlebt hat, der weiss, es ist eine etwas andere Fasnacht –eine mit Tiefgang, oft gesellschaftskritisch. Verkleiden und Alkohol spielen eine sekundäre Rolle, mehr noch, das Verkleiden ist den aktiven Mitgliedern vorbehalten. «Natürlich wird auch getrunken, aber alles im Rahmen, schliesslich müssen wir noch trommeln und pfeifen», sagt er lachend. «Basel ist ja ansonsten eher formell. Während der Fasnacht sind alle gleichgestellt, man hat es glatt zusammen. Für mich sind es die drei schönsten Tage im Jahr!»