Ein spezieller Arbeitstag

Erstellt am 03. Nov 2017 von

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Um 7:00 Uhr trafen wir (Livio & Marla) uns mit acht weiteren begeisterten Hamilton-Fischer beim Teich am Haupteingang.
Ronny unser Fischercoach hat uns durch den ganzen Morgen begleitet. Angefangen mit dem montieren der Fischerruten, über das fischen bis hin zum fachmännischen ausweiden und filetieren.
Mit voller Vorfreude und grosser Motivation sind wir am Mittwochmorgen sehr früh aufgestanden. Marla versuchte, die Bachsaiblinge mit einer Plastikmaus zu überlisten und Livio fischte mit einer Futterkorn-Imitation. Die Hamilton-Saiblinge hatten unsere Köder zum fressen gerne. So konnten wir in 50 Minuten ca. 15 Fische an den Haken bringen.

Als wir mit den Fischen in die Küche zurückkehrten, machte Radi eine kurze Einführung über die Messer und das Zerlegen der Fische.
Ronny der Profifischer und unser Fischercoach hat uns ein super Filetierbrett und sehr scharfe Messer mitgebracht. Mit diesen professionellen Werkzeugen ging das ganze Unterfangen sehr viel leichter.
Nach der kurzen Einführung, durften wir dann selber Hand anlegen. Beim Ausnehmen der grossen Fische hatten wir beide keine allzu grossen Schwierigkeiten. Als Radi im Laufe des Vormittags mal kurz in der Küche vorbeischaute, meinte er zu uns: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.
Der Fortschritt vom ersten bis zum letzten Fisch war deutlich zu sehen.

Nach dem filetieren ging es weiter zum Salzen. Wir haben die Filets in einer Gewürzmischung aus Pökelsalz, Natrium und Zucker gewendet. Die Filets haben wir auf ein Lochgitter gelegt und ca. sechs Stunden ziehen lassen. Als die Ruhezeit um war mussten die Bachsaiblingfilets abgewaschen und trockengetupft werden dann wieder auf einem Lochgitter und Küchenpapier über Nacht kühl gestellt werden.
Am darauffolgenden Tag ging es weiter mit Gräten zupfen, das war eine rechte „Knübliarbet“, doch Ronny unser Fischercoach hat uns tatkräftig dabei unterstützt. Mithilfe von Radi haben wir die Fische mit einer speziellen Sauce bestrichen, danach mit frisch gehacktem Dill bestreut und vakuumiert.
Die Fische werden nun als „Special“ aufgetischt. Wir hoffen, dass dieses Menü allen schmecken wird. Das Projekt Bachsaibling war für uns eine sehr spannende Angelegenheit. Wir konnten viel lernen und hatten von Anfang an sehr viel Spass.
Es war für uns mal etwas Anderes, da wir unser Menü selber gefischt, zerlegt und zubereitet haben.
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Besten Dank und lasst euch den originalen Hamilton-Saibling schmecken.

Für den Bericht:
Livio Bonderer und Marla Nau