Kim Haltiner

Mechanical Engineer

Von der Hochschule zu Hamilton.

Als Entwicklungs-Ingenieur bearbeitet Kim Haltiner Kunststoffteile für Beatmungsgeräte.In der Freizeit sucht er den Adrenalin-Kick am Felsen.

Kim Haltiner merkte bereits während der Ausbildung zum Polymechaniker, dass er künftig nicht den ganzen Tag an einer Maschine stehen möchte. Eine Alternative musste her. Er absolvierte die technische Berufsmaturaund studierte «Maschinenbau Innovation» an der HSR (Hochschule für Technik Rapperswil). Da er als Vertiefungsrichtung Kunststofftechnik wählte, suchte er anschliessend einen Job in der Kunststoffverarbeitung – und wurde bei Hamilton fündig. «Kunststoff ist ein vielfältiges Produkt mit unzähligen gestalterischen Möglichkeiten. Anders als die Metallbearbeitung finde ich Kunststoff viel spannender. Definitiv ein Material mit Zukunft», sagt Kim.

Erfolgreiche Premiere
Der Job bei Hamilton ist seine erste Vollzeitstelle nach dem Studium «und die erste Stelle mit richtigem Lohn», meint er mit einem verschmitzten Lächeln. Seit März 2017 arbeitet er als Entwicklungs-Ingenieur in der Abteilung «Respiratory Care Supplies» und bearbeitet Masken, Schläuche und Sensoren – Kunststoffteile, die sich zwischen dem Beatmungsgerät und dem Patienten befinden. Seinen Job beschreibt er als sehr abwechslungsreich, einen vorgegebenen Ablauf gibt es nicht. So jongliert er gekonnt zwischen seinen Projekten, analysiert Probleme, formiert am CAD und richtet Versuche im Labor ein. «Der Job entspricht genau meinen Vorstellungen. Schon während dem Studium haben wir viele Entwicklungsprojekte realisiert. Ich mag das projektbezogene und selbständige Arbeiten. Und genau das habe ich hier gefunden.» Der 26-Jährige hat sich in der kurzen Zeit gut eingelebt, was er auch seinem Team zu verdanken hat. «Ich war erfreut, wie viele sympathische Leute hier arbeiten. Alle sind sehr offen und hilfsbereit.»

Senkrechter Adrenalinschub
Im September steht eine weitere Premiere an: Kim zieht mit seiner Freundin in die erste gemeinsame Wohnung in Chur. Wie praktisch, dass sich die Kletterhalle direkt neben ihrer neuen Wohnung befindet. Zwei bis dreimal pro Woche trainieren sie in der Halle und feilen an ihrer Technik. Denn nebst Kraft und Kondition brauche man vor allem die richtige Technik, erklärt Kim, der das Klettern schon als Teenager für sich entdeckt hat. «Das Interessante am Klettern sind die schnellen Fortschritte und dass man sich seine Grenzen und Ziele selber setzen kann. Und natürlich das Adrenalin, das durch die Adern pumpt, wenn man den Fels erklimmt.»