Patrick Kohler

Trainee

Berufsbegleitend studieren? Klar!

Weil es für Patrick Kohler an der ETH viel zu theoretisch war, suchte er sich eine Praktikumsstelle. Als Trainee im Software Team wurde Patrick von Anfang an eingesetzt.

Bevor Patrick als Praktikant zu Hamilton kam, studierte er einige Monate Informatik an der ETH Zürich. Doch es sollte ein kurzes Gastspiel bleiben. «Es war mir viel zu theoretisch», erklärt er den Studienabbruch. Eineinhalb Jahre später ist er ziemlich sicher, dass er damals die richtige Entscheidung getroffen hatte. Bei Hamilton konnte sich Patrick praxisnah in die Materie vertiefen, was seinen Berufswunsch noch verstärkte. «Ich erhielt einen guten Einblick in die Arbeitswelt und auch wie die Leute miteinander arbeiten. Wenn ich nicht studieren müsste, würde ich gleich hier weiterarbeiten.» Und das wird er, denn im September 2017 beginnt Patrick das berufsbegleitende Studium an der NTB Buchs (Interstaatliche Hochschule für Technik) und arbeitet im 60% Pensum bei Hamilton im Software Support. Der Stundenplan des vierjährigen Bachelorstudiums hat es in sich: vier Abende und ein ganzer Tag pro Woche, dazu kommen noch lernen und arbeiten. Für Patrick kein Problem. Er schätzt die Möglichkeit, dass er seine Ausbildung berufsbegleitend machen kann. Für Hamilton wiederum ist es ein Vorteil, Talente wie Patrick praxisnah auszubilden.

Als Trainee im Medical Software Team konnte Patrick relativ schnell kleinere Projekte selbständig bearbeiten. «Zuerst gab es eine Einführungsphase, um das System kennenzulernen. Doch das, was einem zugetraut wird, kann man auch selbständig ausführen. Und bei Fragen ist immer jemand da, der einem hilft.» Momentan wird er vor allem im «Software Testing» eingesetzt. Er führt automatisierte und manuelle Tests für die verschiedenen Beatmungsgeräte durch, bearbeitet Dokumente, hält die Datenbank aktuell und macht Updates.

Freiheit auf vier Rädern
«Ich habe mir auch überlegt Automechaniker zu lernen». Er bezeichnet sich selbst scherzhaft als «Auto-Freak» und liebt es, an seinen Autos rumzuschrauben. Mit nur 20 Jahren besitzt er einen 24-jährigen VW Corrado und einen 16-jährigen Mercedes Benz C32 – beide Autos hat er mit seinem eigenen Geld gekauft. Frisch poliert rollt er mit seinen Freunden an den Wochenenden am liebsten über kleine Passsträsschen und geniesst die Freiheit auf vier Rädern. Dass Patrick doch nicht Automechaniker geworden ist, liegt unter anderem am Vater eines Schulfreundes. Dessen Vortrag über den Beruf des Software Ingenieurs weckte Patricks Interesse. Wie es scheint, hat Patrick den idealen Weg für sich gefunden: in der Freizeit frönt er seinem Hobby, im Berufsleben seiner zweiten Leidenschaft, der Software Entwicklung.

Und das Traumauto? «Eine Corvette ZR1, doch die liegt eher nicht im Praktikantenbudget», meint er grinsend. Was nicht ist, kann ja noch werden.