Bei Hamilton verbessert die Arbeit (Ihr) Leben

Leben verbessern und retten: Das und nichts weniger tut das Hightech-Unternehmen Hamilton – in und ausserhalb von Pandemiezeiten. In Bonaduz und Ems im Kanton Graubünden werden Beatmungsgeräte, Laborroboter, Sensoren für die Impfstoffherstellung und weitere Life-Science-Lösungen entwickelt und hergestellt. Erfahren Sie, weshalb die Hamilton-Mitarbeitenden Erfüllung in ihrer Arbeit finden.

Fürs Leben gern

Für das Bonaduzer Unternehmen ist die Maxime «We drive innovation to improve people’s lives» in seiner DNA verankert: Hier werden Produkte entwickelt, die Menschenleben verbessern, ja: retten. Jedes fünfte Beatmungsgerät weltweit, zwei Drittel aller automatisierten PCR-Tests und viele Sensoren für die weltweite Impfstoffforschung und ‑herstellung stammen von Hamilton. Kein Wunder also, dass die 1’700 Mitarbeitenden dieser Innovationsschmiede stolz darauf sind, hier zu arbeiten und problemlos auch jahrelang an neuen Produkten tüfteln. Steve Hamilton, der Sohn des Firmengründers, machte es vor vielen Jahren vor, als er nach einem Gespräch mit einem NASA-Forscher das erste intelligente Beatmungsgerät lancierte. Die Entwicklung dauerte über 20 Jahre. 1984 kam das erste Modell auf den Markt.

Auch die Entwicklung eines magnetisch angetriebenen Pipettierroboters war zeitintensiv: Von der Idee bis zum fertigen Produkt dauerte es über ein halbes Jahrzehnt. Eine Investition, die sich gelohnt hat, wie der Maschinenbauer Jonas Hilti findet. «Ich bin seit sieben Jahren bei Hamilton. Sechs davon habe ich nur an diesem Projekt getüftelt und mein ganzes Herzblut und Wissen in die Entwicklung gesteckt. Jetzt ist es eine Innovation für die Menschheit. Darauf bin ich stolz.»

Der Daniel Düsentrieb von Bonaduz

Der Hamilton-Spirit zeigt sich in der kontinuierlichen Entwicklung von Hightech- Innovationen. Jährlich meldet das Unternehmen 30 bis 50 Patente an. Darunter auch die Erfindung von Jonas Hilti und seinen Teamkollegen. Angefangen hat alles mit einem Experiment: «Einmal haben wir etwas Neues ausprobiert und konnten plötzlich winzige Tropfen pipettieren. Den genauen Mechanismus dahinter wollten wir erforschen.» Jonas und sein interdisziplinäres Team tüftelten weiter, bis schliesslich die magnetische Pipette entstand. Sie kann dank ihres magnetischen Antriebs Prozesse so sehr beschleunigen, dass Labore in kürzerer Zeit mehr Proben, wie zum Beispiel Blutproben, verarbeiten können. Jonas Hilti ist sich bewusst: «Neben Expertise und Drive ist vor allem der Zusammenhalt im Team wichtig, um ans Ziel zu kommen.» Die Freiheit, Ideen einzubringen und effektiv umzusetzen, setzt in ihm so viel Kreativität frei, dass sein Erfindergeist nicht vor den regulären Arbeitszeiten Halt macht. «Es kommt schon mal vor, dass mir in den Ferien im Liegestuhl oder beim Duschen eine Idee einfällt, an der wir dann im Team gemeinsam herumexperimentieren.»

Täglich Neues lernen

«Wir wissen, dass man ein Leben lang dazulernen kann, und fördern das entsprechend», sagt Dr. Gianina Viglino-Caviezel, Director HR & Sustainability. Individuelle Weiterbildungsangebote, E-Learning-Plattformen oder das Hamilton-Quereinsteigerprogramm tragen dazu bei, dass die Mitarbeitenden, egal ob in der Produktion oder im Büro, beruflich wie menschlich wachsen können. Und so Erfüllung in der Arbeit finden. «Wir wollen unsere Leute glücklich sehen. Dabei ist eine gesunde Work-Life-Balance ein entscheidender Faktor», betont Viglino-Caviezel. Das Berufs- und Privatleben unter den vielbesagten einen Hut zu kriegen, klingt einfacher, als es ist. Möglich machen es aber agile Strukturen, familienfreundliche Teilzeitpensen und individuelle Massnahmen zur Personalentwicklung.

Grüne Taten statt Worte

Vom Umweltschutz bis zu den Arbeitsbedingungen: Hamilton hat sich Nachhaltigkeit auf die Fahne geschrieben. «Einen zentralen Beitrag leisten wir mit unseren Produkten, die der Gesundheit der Menschen dienen», erklärt Dr. Gianina Viglino-Caviezel. Auch die Produktionsmaterialien und -prozesse werden laufend optimiert. Beispielsweise konnte der Energieverbrauch durch Solaranlagen, Heiz- und Kühlsysteme mit Grundwasser und weitere Optimierungsmassnahmen bereits um 25% reduziert werden.

Doch neue Konzepte müssen erlebbar werden, um in den Köpfen Einzug zu halten. Ein solcher Erlebnisort ist unter anderem das neue Betriebsrestaurant: «Nicht nur, weil es das Begegnungszentrum der ganzen Firma ist, sondern auch weil die Ernährung durch den hohen CO2-Ausstoss einer der grossen Umweltsünder ist», so die Nachhaltigkeits-Chefin. Die Kantine mit dem klingenden Namen «Green Sense» ist von A bis Z klimaschonend durchdacht, vom Energieverbrauch bis zum Menüangebot – und kann sich erst noch sehen lassen. Lebendige Pflanzenwände machen den lichtdurchfluteten Raum zu einer grünen Oase, die nicht nur zum Essen und Begegnen einlädt, sondern auch gemütliche Rückzugsmöglichkeiten zum gemeinsamen Tüfteln an Ideen und stillen Nachdenken bietet. «So zieht Nachhaltigkeit bei uns immer weitere Kreise im Denken und Handeln in allen Bereichen», erzählt Viglino-Caviezel.

Dass Mitarbeitende bei Hamilton auch künftig grosse Visionen entwickeln und noch viel grössere Projekte realisieren, glaubt man sofort. Und wann schliessen Sie sich an?

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Leben & Arbeiten in Graubünden

In der Heimat von Heidi und Schellen-Ursli wird auf Weltniveau geforscht und produziert: In Graubünden finden sich internationale und nationale Firmen aus den Schwerpunktbranchen Kunststoffe und Chemie, Maschinen- und Werkzeugbau, Elektronik und Sensorik oder Life Sciences. Die Nachfrage nach Spezialisten und Nachwuchs aus dem Ingenieurbereich ist gross – ebenso wie die Entwicklungsmöglichkeiten.

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Mehr über uns

Die weltweit tätige Hamilton gehört zu den Technologieführern in den Bereichen Life-Science, Storage, Measurement und Medtec. Hamilton produziert Präzisionsinstrumente für Forschung und Industrie sowie intelligente Beatmungsgeräte. Zudem ist die Unternehmung stark vertreten in den Wachstumsmärkten Genetik und Robotik. Aktuell beschäftigt die Gruppe weltweit über 3000 Mitarbeitern, davon über 1200 in Bonaduz und Domat/Ems im Bündner Rheintal.