Einheitlich, nachhaltig, effizient – das neue Verpackungsprojekt bei Hamilton

23.06.2026

Bei Hamilton wurde ein umfassendes Verpackungsprojekt gestartet, das Nachhaltigkeit, Effizienz und modernes Branding miteinander vereint. Im Zentrum steht dabei nicht nur die Neugestaltung der Verpackungen für rund 1'500 unterschiedliche Standardprodukte im Bereich Process Analytics, sondern auch eine strategische Neuausrichtung des Markenauftritts unter dem Dach der Marke «ONE Hamilton».

Warum ein Verpackungsprojekt?

Die Initiative ist ein Teil eines übergeordneten Transformationsprozesses, mit Nachhaltigkeit im Zentrum. Mit dem Launch unserer neuen Webseite im vergangenen Jahr  und der Einführung der Markenplattform «ONE Hamilton» soll das Erscheinungsbild vereinheitlicht werden. Eine wichtige Rolle spielt dabei das gemeinsame und einheitliche Auftreten der Bereiche Robotics, Laboratory, Process Analytics und Storage.


Nachhaltigkeit im Fokus

Die bisherigen Verpackungslösungen – darunter auch Styropor, das jährlich ein Volumen von rund drei Tonnen verursachte – werden konsequent durch nachhaltigere Materialien ersetzt. Für die Einlagen kommt ein innovatives Material auf Basis von Papierfasern zum Einsatz, das an hochwertige Eierkartons erinnert und im Spritzgussverfahren verarbeitet wird. Dieses Verfahren vereint hohe Funktionalität und Produktschutz mit einer ansprechenden Haptik und Optik.Durch die präzise Formbarkeit lassen sich komplexe Formen realisieren, die verschiedenste Produkte sicher aufnehmen und dank integrierter Clips und Klemmstrukturen zuverlässig fixieren. Sie dienen als Aufnahme für die Sensoren. Mit lediglich vier unterschiedlichen Ausführungen lassen sich alle Produkte effizient und sicher verpacken

Auch bei der äusseren Verpackung setzt man auf Karton und Papier aus europäischer bzw. Schweizer Produktion, was Transportwege kurzhält und CO2 einspart. Verpackungen für den Schweizer Markt werden in der Schweiz produziert, jene für Rumänien direkt vor Ort. Die Entsorgung der Materialien ist etabliert, und sämtliche Verpackungen werden mit klaren Recyclinghinweisen versehen.

Zudem wird von Plastiktüten auf Papiertüten für die Einzelverpackung der Kabel und Sensoren umgestellt. Auch die gedruckten Manuals soll bald der Vergangenheit angehören: Alle Produktinformationen sollen künftig digital über das Kundenportal zur Verfügung gestellt – das spart nicht nur Papier, sondern auch Platz und Gewicht.

Effizienz als zentrales Ziel

Neben ökologischen Aspekten ist die Effizienzsteigerung ein zentrales Anliegen des Projekts. Unterschiedliche Verpackungsgrössen erhöhen die Komplexität in der Logistik und treiben die Kosten in die Höhe. Deshalb wird mit kompakten, standardisierten Verpackungen gearbeitet, die möglichst wenig Luft enthalten – sowohl für die Lagerung als auch für den Versand ein grosser Vorteil.

Wirtschaftlichkeit steht dabei stets im Fokus: Trotz höherer Anforderungen an Nachhaltigkeit und Design dürfen die Kosten nicht steigen. Um dies zu gewährleisten, werden Schnittstellen zu Lieferanten reduziert, Lieferprozesse optimiert und die Produkte mit einheitlichen Labels versehen – diese werden als Erstes umgesetzt.

Branding «ONE Hamilton» in der Verpackung sichtbar machen

Mit dem Projekt wird auch die Marke sichtbar gemacht: Das Verpackungsdesign wird in enger Abstimmung mit dem Standort Rumänien entwickelt und folgt den Prinzipien der neuen Markenplattform. Das Ziel: Ein konsistenter Auftritt nach aussen, der das Markenversprechen von Innovation, Qualität und Verantwortung widerspiegelt.

Für eine transparente Kommunikation wird den neuen Verpackungen ein Flyer beigelegt, der über die Änderungen, den Nachhaltigkeitsanspruch und die neue Markenidentität informiert.

Ein langfristiges Projekt – mit klarer Vision

Die Einführung der neuen Verpackungen erfolgt schrittweise bis Ende 2026. Damit können bestehende Verpackungsmaterialien ressourcenschonend aufgebraucht und Übergänge effizient gestaltet werden. Gleichzeitig bleibt genügend Zeit, die Produktsicherheit konsequent zu gewährleisten.

Weitere Informationen

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Mit den weltweit ersten Pipettenspitzen aus biologisch-zirkulärem Material für das automatisierte Liquid Handling ermöglichen wir es Forschungseinrichtungen, ihre CO₂-Bilanz drastisch zu verbessern – ohne Kompromisse bei Präzision und Qualität.

Martin Zimmermann aus Trin liebt Herausforderungen – sei es als Lifecycle Engineer bei Hamilton oder als Bergführer in den Alpen. Seine Erfahrungen in den Bergen bringen ihn auch im Job weiter.

Wir sind Weltmarktführer in verschiedenen Bereichen der Life-Science-Branche. Es macht Spass, bei der Entwicklung solcher Geräte mitzuarbeiten. Zudem produzieren wir sehr sinnvolle Produkte, die am Ende den Menschen zugutekommen.

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Jonas Hilti

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